Die dritte Generation

Nachdem man zwei Jahre harte Arbeit investiert und die Kapazität auf 22 Mitarbeiter und 11 Fahrzeuge ausgebaut hat, übernimmt Ahrndt Schütz die Leitung der Firma Heinrich Schwertransporte in Dresden. Er führt den Betrieb erfolgreich weiter und entwickelt sich zur Freude der Eltern im technischen wie im kaufmännischen Bereich zur Fachkraft par excellence.


Der Eiserne Vorhang fällt

Dieses Jahr wird genutzt für die Ausdehnung der geschäftlichen Aktivitäten. Tagelang ist Helmut Schütz in den neuen Bundesländern unterwegs und findet eine geeignete Schwerlastspedition. Spedition Heinrich in Dresden wird erworben. 10 Mitarbeiter sowie 4 Fahrzeuge werden übernommen.


Das Unternehmen entwickelt sich weiter

Arne Häsener beginnt seine Tätigkeit bei Schütz direkt nach der Ausbildung zum Speditionskaufmann. Zunächst ist er als Disponent in verschiedenen Tätigkeitsbereichen und später als Leiter der Montage- und Schwerbaukolonnen tätig. In dieser Zeit beginnt er sein berufsbegleitendes Studium der Volks- und Betriebswirtschaftslehre. Ab 1999 nimmt er dann neue berufliche Herausforderungen an, bevor er 2011 wieder in den Betrieb zurückkehrt.


Die erste Staffelstabübergabe

Artur Schütz übergibt der zweiten Generation die Leitung des Unternehmens und zieht sich in den wohlverdienten Ruhestand zurück.

Die Verantwortung für die Führung der 20 Mitarbeiter des Familienbetriebs in Hannover trägt nun Helmut Schütz. In der Sparte „Spezialtransporte von Maschinen“ hat sein Unternehmen bereits viele wichtige Erfahrungen gesammelt und kann vielfältigen Anforderungen entsprechen.


Verstärkung für den Betrieb

Die Ehefrau von Helmut Schütz, Vera Schütz, steigt als gelernte Speditionskauffrau mit in den Familienbetrieb ein.

Auch privat wächst die Familie Schütz: 1970 wird der erste Sohn Ahrndt geboren, 1973 der zweite Sohn Eike. Beide werden später in die Speditionsbranche hineinwachsen.


Erfolg durch Leistung

Das Unternehmen unterhält bereits 10 Fahrzeuge und nimmt den überregionalen Transport auf.


Familienbetrieb, die zweite Generation

Artur Schütz’ Sohn Helmut Schütz beginnt, im Familienbetrieb mitzuarbeiten. Er hegt schon seit Langem einen großen Traum – die Realisierung von Schwertransporten – und fängt bereits nach kurzer Zeit an, den Aufbau einer Abteilung für Schwertransporte voranzubringen.


Der erste LKW

Nach der Währungsreform kann erstmals ein kleiner LKW angeschafft werden. In den ersten Jahren erledigt Artur Schütz alles noch allein. Er ist Fahrer, Büroangestellter, Lehrling, Automechaniker und Chef zugleich.

Obst und Gemüse stehen im Mittelpunkt des Transportgeschehens. Sein Arbeitsalltag beginnt meist um 4 Uhr früh und endet erst spät in der Nacht.


Die ersten Schritte

Artur Schütz macht aus der Not eine Tugend, als er mit seinem winzigen Dreiradfahrzeug beginnt, Stückgut für die Reichsbahn zu transportieren. Vier Mark gibt es zu dieser Zeit am Tag zu verdienen.

Bis 1949 ist das Dreirad sein ganzes Kapital, um damit seinen Lebensunterhalt bestreiten zu können. Für die Nachkriegszeit ist das schon äußerst viel. Die größte Herausforderung ist für ihn die Beschaffung von Benzin.